Reisekosten 2012

Betriebsausgaben, Einkommensteuer, Rechnungswesen, Werbungskosten Kommentar schreiben

(WKr) Um Reisekosten geltend machen zu können, ist es erforderlich, dass es sich um eine vorübergehende Auswärtstätigkeit handelt. Was unter vorübergehend zu verstehen ist, wurde gesetzlich nicht geregelt. Ein Zeitrahmen von bis zu 18 Monate wird zurzeit noch als vorübergehend angesehen.

Für eine Reise die privat und beruflich veranlasst ist, besteht keine Aufteilungsverbot mehr. Die Kosten für den beruflich veranlassten Teil der Reisekosten sind steuerlich abzugsfähig. » Weiterlesen

Was ändert sich 2012?

Betriebsausgaben, Einkommensteuer, Steuererklärungen, Vermieter Kommentar schreiben

(WKr) Kinder:
Ab dem Veranlagungszeitraum 2012 ist die Prüfung der Einkunftsgrenze für volljährige Kinder bis zum 25. Lebensjahr nicht mehr notwendig. Bei Kindern, die eine Berufsausbildung oder ein Erststudium abgeschlossen haben ist folgendes zu beachten: Anspruch auf Kindergeld bzw. den Kinderfreibetrag haben diese Kinder nur, wenn diese nicht erwerbstätig sind, d.h. wöchentliche Arbeitszeit bis zu 20 Stunden, eine geringfügige Beschäftigung oder ein Ausbildungsdienstverhältnis haben. Bezieht dieses Kind (ohne Erwerbstätigkeit) zum Beispiel Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung und liegen diese über dem Jahresgrenzbetrag (8.004 EUR), so ist dies unschädlich und der Anspruch auf Kindergeld bzw. Kinderfreibetrag besteht weiterhin.
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Elektronische Rechnung

Betriebsausgaben, Finanzen, Gewerbesteuer, Jahresabschlüsse, Rechnungswesen, Umsatzsteuer, Werbungskosten Kommentare (1)

(WKr) Neuregelegung rückwirkend gültig ab 1. Juli 2011
Verpflichtung zur qualifizierten digitalen Signatur entfällt

Elektronische Rechnung
Zunächst: Wer als Unternehmer keine elektronische Rechnung akzeptieren will, braucht dies auch nicht zu tun. Das Umsatzsteuergesetz schreibt vor, dass Rechnungen nur mit Zustimmung des Empfängers auch elektronisch übermittelt werden. Diese Zustimmung muss allerdings nicht ausdrücklich erteilt werden, auch Duldung kann als Zustimmung ausgelegt werden.

Verfahren für die elektronische Übermittlung von Rechnungen

  • per E-Mail mit PDF-Anhang,
  • per Computer-Telefax oder Fax-Server,
  • per Web-Download oder
  • im Wege des Datenträgeraustauschs (EDI)

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Gemischte Aufwendungen

Betriebsausgaben, Rechnungswesen, Werbungskosten Kommentare deaktiviert

(WKr) Der Bundesfinanzhof hat im Jahre 2010 entschieden, dass das frühere Aufteilungs- und Abzugsverbot für gemischte Aufwendungen, die sowohl betrieblich als auch privat veranlasst sind, nicht mehr gilt.

Gemischte Aufwendungen die nicht eindeutig zuordenbar sind, können nunmehr grundsätzlich in als Betriebsausgaben oder Werbungskosten abziehbare sowie in privat veranlasste und damit nicht abziehbare Teile aufgeteilt werden. Ausgenommen sind Aufwendungen die als Sonderausgaben oder als außergewöhnliche Belastung abziehbar sind. » Weiterlesen

Geschenke an Geschäftspartner und Arbeitnehmer

Betriebsausgaben, Lohn Kommentar schreiben

(WKr) Pauschalbesteuerungsmöglichkeit für Geschenke und Incentives

Was sind Geschenke?
Als Geschenke gelten nicht nur die obligate Flasche Wein, sondern auch Karten zu Sport- oder Kulturveranstaltungen sowie Einladungen in VIP-Logen oder Incentive-Reisen für Geschäftspartner und deren Mitarbeiter.

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AMS info-tipp 4|11

Finanzen, Steuerrecht Kommentar schreiben

Wichtig in dieser Ausgabe:
Erstattungszinsen: Bundesfinanzhof muss über die Steuerpflicht erneut entscheiden. » Weiterlesen

Steuerliche Abzugsfähigkeit von Bewirtungskosten

Betriebsausgaben, Rechnungswesen Kommentare deaktiviert

(WKr) Nachstehend habe ich Ihnen die Vorschriften aufgeführt, die Sie beachten müssen, damit die Aufwendungen auch zu einem Steuervorteil führen.

Die Abzugsfähigkeit der Bewirtungskosten ist bei der Einkommen-, Körperschaft- und Gewerbesteuer auf 70% der Kosten begrenzt. Der Vorsteuerabzug ist zu 100 % aus dem Gesamtbetrag der Bewirtungskosten möglich. Die Bewirtungskosten sind nur abzugsfähig, wenn die Bewirtung aus rein betrieblichem Anlass erfolgte, sowie ein den gesetzlichen Vorschriften erstellter Bewirtungskostenbeleg/-rechnung und ein Bewirtungskostennachweis vorliegen. » Weiterlesen

Häusliches Arbeitszimmer

Betriebsausgaben, Einkommensteuer, Steuererklärungen, Werbungskosten Kommentare (1)

(WKr) Mit dem Jahressteuergesetz 2010 wurden die steuerlichen Abzugsmöglichkeiten für die Aufwendungen eines häuslichen Arbeitszimmers neu geregelt.

Begriff des häuslichen Arbeitszimmers:
Ein häusliches Arbeitszimmer ist ein Raum, der seiner Lage, Funktion und Ausstattung nach in die häusliche Sphäre des Steuerpflichtigen eingebunden ist. Die steuerliche Anerkennung entfällt, wenn für das normale Wohnbedürfnis kein ausreichender Raum zur Verfügung steht oder wenn das Arbeitszimmer ein Durchgangszimmer ist.
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AMS info-tipp 2|11

Finanzen, Steuerrecht Kommentar schreiben

Wichtig in dieser Ausgabe:
Darlehen zwischen Angehörigen und Aufbewahrungspflichten für Unterlagen – Sie können nun also auch die Büroschränke einer Frühjahrskur unterziehen und kräftig ausräumen.

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Pflichtangaben in Rechnungen – Anforderungen an ordnungsgemäße Rechnungen

Betriebsausgaben, Umsatzsteuer Kommentare (2)

(WKr) Rechnung als Voraussetzung für den Vorsteuerabzug
Jeder Unternehmer hat die Verpflichtung, einem anderen Unternehmer eine Rechnung – grundsätzlich innerhalb von sechs Monaten nach Ausführung der Leistung – auszustellen, welche zum Vorsteuerabzug berechtigt. Eine Rechnung kann in der Praxis aus mehreren Dokumenten bestehen, welche inhaltlich verknüpft sind und insgesamt sämtliche Voraussetzungen einer ordnungsgemäßen Rechnung beinhalten müssen. Enthält eine Rechnung nicht die erforderlichen Pflichtangaben, kann der Unternehmer als Leistungsempfänger die ausgewiesene Umsatzsteuer nicht als Vorsteuer abziehen.

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