Bilanzierende Unternehmen haben zukünftig Ihren Jahresabschluss elektronisch an das Finanzamt zu übermitteln. Dies hat das Bundesfinanzministerium mit den Rahmenbedingungen zur elektronischen Übermittlung bekannt gegeben. Demnach kann entweder eine Handelsbilanz mit einer steuerlichen Überleitungsrechnung oder eine gesonderte Steuerbilanz eingereicht werden.
(WKr) Vermietung an Angehörige
Die Einliegerwohnung steht leer und ein Familienangehöriger sucht gerade eine Wohnung? Da liegt es nahe, die Wohnung nicht mehr zur Fremdvermietung zu nutzen, sondern die Wohnung an Tochter, Oma, Onkel etc. zu überlassen. Die Vorteile liegen auf der Hand: Nur noch Familie im Haus – und an den Kosten können sich die neuen Mitbewohner ja dann auch beteiligen. Wie wirkt sich das aber steuerlich aus? » Weiterlesen
Aufwendungen für die erstmalige Berufausbildung oder das Erststudium sind laut Gesetzgeber weder Werbungskosten noch Betriebsausgaben, sondern können lediglich als Sonderausgaben bis Euro 4.000 und ab 2012 bis Euro 6.000 pro Jahr geltend gemacht werden. Durch die Änderungen des Einkommensteuergesetzes wurden die jüngsten Urteile des Bundesfinanzhofes (BFH) faktisch aufgehoben.
Das Bundesministerium der Finanzen hat bekannt gegeben, dass der vorgesehene elektronische Abruf der Lohnsteuerabzugsmerkmale für Arbeitnehmer (ELStAM) für 2012 nicht wie vorgesehen funktioniert. Somit stellt sich für Arbeitgeber die Frage, wie sie für 2012 an die korrekten Lohnsteuerdaten kommen.
Bis 2011 bekam man für ein volljähriges Kind nur dann Kindergeld, wenn dieses Kind maximal 8.004 Euro im Jahr verdient hat. Die Prüfung der Grenze (überschritten oder nicht?) sorgte oft für endlosen Streit mit dem Finanzamt. Deshalb hat der Gesetzgeber die Grenze ab 2012 abgeschafft. Kinder in Ausbildung können nun unbegrenzt verdienen.
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Buchführungspflichtige Unternehmer und Kaufleute sind bekanntlich verpflichtet, relevante Unterlagen für die Besteuerung aufzubewahren. Bilanzen, Kontoauszüge sowie Buchungsbelege müssen 10 Jahre lang, Geschäftsbriefe und andere Unterlagen, die für die Besteuerung bedeutsam sind, 6 Jahre lang aufbewahrt werden.
(WKr) Um Reisekosten geltend machen zu können, ist es erforderlich, dass es sich um eine vorübergehende Auswärtstätigkeit handelt. Was unter vorübergehend zu verstehen ist, wurde gesetzlich nicht geregelt. Ein Zeitrahmen von bis zu 18 Monate wird zurzeit noch als vorübergehend angesehen.
Für eine Reise die privat und beruflich veranlasst ist, besteht keine Aufteilungsverbot mehr. Die Kosten für den beruflich veranlassten Teil der Reisekosten sind steuerlich abzugsfähig. » Weiterlesen
Was ändert sich 2012?
Betriebsausgaben, Einkommensteuer, Steuererklärungen, Vermieter Kommentar schreiben(WKr) Kinder:
Ab dem Veranlagungszeitraum 2012 ist die Prüfung der Einkunftsgrenze für volljährige Kinder bis zum 25. Lebensjahr nicht mehr notwendig. Bei Kindern, die eine Berufsausbildung oder ein Erststudium abgeschlossen haben ist folgendes zu beachten: Anspruch auf Kindergeld bzw. den Kinderfreibetrag haben diese Kinder nur, wenn diese nicht erwerbstätig sind, d.h. wöchentliche Arbeitszeit bis zu 20 Stunden, eine geringfügige Beschäftigung oder ein Ausbildungsdienstverhältnis haben. Bezieht dieses Kind (ohne Erwerbstätigkeit) zum Beispiel Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung und liegen diese über dem Jahresgrenzbetrag (8.004 EUR), so ist dies unschädlich und der Anspruch auf Kindergeld bzw. Kinderfreibetrag besteht weiterhin.
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Elektronische Rechnung
Betriebsausgaben, Finanzen, Gewerbesteuer, Jahresabschlüsse, Rechnungswesen, Umsatzsteuer, Werbungskosten Kommentare (1)(WKr) Neuregelegung rückwirkend gültig ab 1. Juli 2011
Verpflichtung zur qualifizierten digitalen Signatur entfällt
Elektronische Rechnung
Zunächst: Wer als Unternehmer keine elektronische Rechnung akzeptieren will, braucht dies auch nicht zu tun. Das Umsatzsteuergesetz schreibt vor, dass Rechnungen nur mit Zustimmung des Empfängers auch elektronisch übermittelt werden. Diese Zustimmung muss allerdings nicht ausdrücklich erteilt werden, auch Duldung kann als Zustimmung ausgelegt werden.
Verfahren für die elektronische Übermittlung von Rechnungen
- per E-Mail mit PDF-Anhang,
- per Computer-Telefax oder Fax-Server,
- per Web-Download oder
- im Wege des Datenträgeraustauschs (EDI)
(WKr) Der Bundesfinanzhof hat im Jahre 2010 entschieden, dass das frühere Aufteilungs- und Abzugsverbot für gemischte Aufwendungen, die sowohl betrieblich als auch privat veranlasst sind, nicht mehr gilt.
Gemischte Aufwendungen die nicht eindeutig zuordenbar sind, können nunmehr grundsätzlich in als Betriebsausgaben oder Werbungskosten abziehbare sowie in privat veranlasste und damit nicht abziehbare Teile aufgeteilt werden. Ausgenommen sind Aufwendungen die als Sonderausgaben oder als außergewöhnliche Belastung abziehbar sind. » Weiterlesen
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