Jan
09
2012
(WKr) Um Reisekosten geltend machen zu können, ist es erforderlich, dass es sich um eine vorübergehende Auswärtstätigkeit handelt. Was unter vorübergehend zu verstehen ist, wurde gesetzlich nicht geregelt. Ein Zeitrahmen von bis zu 18 Monate wird zurzeit noch als vorübergehend angesehen.
Für eine Reise die privat und beruflich veranlasst ist, besteht keine Aufteilungsverbot mehr. Die Kosten für den beruflich veranlassten Teil der Reisekosten sind steuerlich abzugsfähig. » Weiterlesen
Jan
05
2012
(WKr) Kinder:
Ab dem Veranlagungszeitraum 2012 ist die Prüfung der Einkunftsgrenze für volljährige Kinder bis zum 25. Lebensjahr nicht mehr notwendig. Bei Kindern, die eine Berufsausbildung oder ein Erststudium abgeschlossen haben ist folgendes zu beachten: Anspruch auf Kindergeld bzw. den Kinderfreibetrag haben diese Kinder nur, wenn diese nicht erwerbstätig sind, d.h. wöchentliche Arbeitszeit bis zu 20 Stunden, eine geringfügige Beschäftigung oder ein Ausbildungsdienstverhältnis haben. Bezieht dieses Kind (ohne Erwerbstätigkeit) zum Beispiel Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung und liegen diese über dem Jahresgrenzbetrag (8.004 EUR), so ist dies unschädlich und der Anspruch auf Kindergeld bzw. Kinderfreibetrag besteht weiterhin.
» Weiterlesen
Nov
28
2011
(WKr) Neuregelegung rückwirkend gültig ab 1. Juli 2011
Verpflichtung zur qualifizierten digitalen Signatur entfällt
Elektronische Rechnung
Zunächst: Wer als Unternehmer keine elektronische Rechnung akzeptieren will, braucht dies auch nicht zu tun. Das Umsatzsteuergesetz schreibt vor, dass Rechnungen nur mit Zustimmung des Empfängers auch elektronisch übermittelt werden. Diese Zustimmung muss allerdings nicht ausdrücklich erteilt werden, auch Duldung kann als Zustimmung ausgelegt werden.
Verfahren für die elektronische Übermittlung von Rechnungen
- per E-Mail mit PDF-Anhang,
- per Computer-Telefax oder Fax-Server,
- per Web-Download oder
- im Wege des Datenträgeraustauschs (EDI)
» Weiterlesen
Sep
28
2011
(WKr) Der Bundesfinanzhof hat im Jahre 2010 entschieden, dass das frühere Aufteilungs- und Abzugsverbot für gemischte Aufwendungen, die sowohl betrieblich als auch privat veranlasst sind, nicht mehr gilt.
Gemischte Aufwendungen die nicht eindeutig zuordenbar sind, können nunmehr grundsätzlich in als Betriebsausgaben oder Werbungskosten abziehbare sowie in privat veranlasste und damit nicht abziehbare Teile aufgeteilt werden. Ausgenommen sind Aufwendungen die als Sonderausgaben oder als außergewöhnliche Belastung abziehbar sind. » Weiterlesen
Aug
26
2011
(WKr) Pauschalbesteuerungsmöglichkeit für Geschenke und Incentives
Was sind Geschenke?
Als Geschenke gelten nicht nur die obligate Flasche Wein, sondern auch Karten zu Sport- oder Kulturveranstaltungen sowie Einladungen in VIP-Logen oder Incentive-Reisen für Geschäftspartner und deren Mitarbeiter.
» Weiterlesen
Aug
01
2011
Wichtig in dieser Ausgabe:
Erstattungszinsen: Bundesfinanzhof muss über die Steuerpflicht erneut entscheiden. » Weiterlesen
Jun
15
2011
(WKr) Nachstehend habe ich Ihnen die Vorschriften aufgeführt, die Sie beachten müssen, damit die Aufwendungen auch zu einem Steuervorteil führen.
Die Abzugsfähigkeit der Bewirtungskosten ist bei der Einkommen-, Körperschaft- und Gewerbesteuer auf 70% der Kosten begrenzt. Der Vorsteuerabzug ist zu 100 % aus dem Gesamtbetrag der Bewirtungskosten möglich. Die Bewirtungskosten sind nur abzugsfähig, wenn die Bewirtung aus rein betrieblichem Anlass erfolgte, sowie ein den gesetzlichen Vorschriften erstellter Bewirtungskostenbeleg/-rechnung und ein Bewirtungskostennachweis vorliegen. » Weiterlesen
Mai
16
2011
(WKr) Mit dem Jahressteuergesetz 2010 wurden die steuerlichen Abzugsmöglichkeiten für die Aufwendungen eines häuslichen Arbeitszimmers neu geregelt.
Begriff des häuslichen Arbeitszimmers:
Ein häusliches Arbeitszimmer ist ein Raum, der seiner Lage, Funktion und Ausstattung nach in die häusliche Sphäre des Steuerpflichtigen eingebunden ist. Die steuerliche Anerkennung entfällt, wenn für das normale Wohnbedürfnis kein ausreichender Raum zur Verfügung steht oder wenn das Arbeitszimmer ein Durchgangszimmer ist.
» Weiterlesen
Apr
26
2011
Wichtig in dieser Ausgabe:
Darlehen zwischen Angehörigen und Aufbewahrungspflichten für Unterlagen – Sie können nun also auch die Büroschränke einer Frühjahrskur unterziehen und kräftig ausräumen.
» Weiterlesen
Apr
05
2011
(WKr) Rechnung als Voraussetzung für den Vorsteuerabzug
Jeder Unternehmer hat die Verpflichtung, einem anderen Unternehmer eine Rechnung – grundsätzlich innerhalb von sechs Monaten nach Ausführung der Leistung – auszustellen, welche zum Vorsteuerabzug berechtigt. Eine Rechnung kann in der Praxis aus mehreren Dokumenten bestehen, welche inhaltlich verknüpft sind und insgesamt sämtliche Voraussetzungen einer ordnungsgemäßen Rechnung beinhalten müssen. Enthält eine Rechnung nicht die erforderlichen Pflichtangaben, kann der Unternehmer als Leistungsempfänger die ausgewiesene Umsatzsteuer nicht als Vorsteuer abziehen.
» Weiterlesen
Neueste Kommentare