Die Erbschaftsteuerreform geht in die letzte Runde – was ändert sich für wen?

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Spätestens seit das Bundesverfassungsgericht im November 2006 geurteilt hat, dass das Erbschaftsteuergesetz verfassungswidrig ist, stand der Gesetzgeber in der Pflicht, das bestehende Recht zu reformieren. Als Frist hierfür wurde die Zeit bis zum 1.1.2009 bestimmt. Wenn bis zu diesem Stichtag kein verfassungsgemässes Erbschaftsteuergesetz vorliegt, entfällt – wie vor einigen Jahren die Vermögensteuer – die Erbschaftsteuer vollständig.

Mittlerweile ist das Gesetzgebungsverfahren weit vorangeschritten.  Am 5. März hat bereits die Sachverständigen-Anhörung im Finanzausschuss des Bundestags stattgefunden und laut aktuellem Zeitplan sollen in der 17. Kalenderwoche die 2. und 3. Lesung im Bundestag und am 23. Mai die Abstimmung im Bundesrat stattfinden. Damit ist es zumindest möglich, dass noch vor der Sommerpause die Verabschiedung des neuen Gesetzes erfolgen kann. Am Tag nach der Verkündung soll das Gesetz dann in Kraft treten.

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Änderung der lohnsteuerlichen Behandlung von Arbeitgeberdarlehen

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Nach der bisherigen Verwaltungsregelung in den Lohnsteuerrichtlinien (R 31 Abs 11 S. 2) war der Zinsvorteil als Sachbezug zu versteuern, wenn die Summe der Darlehen an den Arbeitnehmer am Endes des Lohnzahlungszeitraumes Euro 2.600 überstieg und der Effektivzins von 5 % unterschritten wurde. Wurden Zinsen von 5 % und mehr vereinbart, ergaben sich keine steuerpflichtigen Sachbezüge. Bei einem Zinsatz von weniger als 5 % ergab sich ein steuerpflichtiger Sachbezug in Höhe der Differenz zwischen den vereinbarten Zinsen und den mit dem Zinssatz von 5 % ermittelteten Zinsen. » Weiterlesen

Die Vereinfachung des Reisekostenrechtes ab 2008

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Das steuerliche Reisekostenrecht ist durch die Lohnsteuerrichtlinien 2008 grundlegend neu gefasst worden und hat eine deutliche Vereinfachung erfahren. Im Einzelnen sehen die Änderungen wie folgt aus: » Weiterlesen

Vorteile durch Handwerkerrechnungen bei der Einkommensteuer

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Der Gesetzgeber hat die steuerliche Vergünstigung von Aufwendungen im Rahmen von Haushaltsnahen Dienstleistungen in Privathaushalten mit Wirkung ab 1. Januar 2006 neu geregelt. In der Praxis zeigt sich immer wieder, dass hier noch Informationsbedarf besteht. » Weiterlesen

Vergessene Pflichten: Bauabzugssteuer

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Bereits seit 2002 besteht die gesetzliche Verpflichtungen hinsichtlich der Einbehaltung und Abführung der Bauabzugssteuer (§ 48 Einkommensteuergesetz -EStG), die bei vielen Unternehmern zunehmend in Vergessenheit gerät. » Weiterlesen

Vermieter sind auch Unternehmer nach dem Umsatzsteuergesetz

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Ein Steuerabzug von Bauleistungen ist auch von Vermietern vorzunehmen!

Bedingt durch viele Steueränderungen ist die Anwendung des Steuerabzuges bei Bauleistungen in den Hintergrund getreten. Die gesetzliche Regelung ist weiterhin immer noch von großer Bedeutung. Erbringt jemand im Inland eine Bauleistung an einen Unternehmer, ist der Leistungsempfänger verpflichtet, von der Gegenleistung einen Steuerabzug von 15 % auf den Bruttorechnungsbetrag vorzunehmen. Diesen Einbehalt hat er dann bis zum 10. des folgenden Monats an das Finanzamt anzumelden und abzuführen. Bei nicht ordnungsgemäßer Durchführung tritt eine Haftung des Leistungsempfängers ein für den Abzugsbetrag von 15 %.

Ein Vermieter, der mehr als zwei Wohnungen vermietet fällt auch unter die Regelung der Bauabzugssteuer. » Weiterlesen

Steuerliche Abzugsfähigkeit von Reisekosten

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Nachstehend finden Sie die Vorschriften, die Sie beachten müssen, damit die Aufwendungen auch zu einem Steuervorteil führen. » Weiterlesen

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